1.4.2020:

Vor etwa drei Wochen habe ich von einer Nachbarin weiteres Saatgut für insektenfreundliche Pflanzen erhalten. Leider kann ich ohne Etikett nicht sagen, welche Pflanzenarten in der Mischung enthalten waren, aber in Zeiten von Corona war ich froh, überhaupt Saatgut zur Verfügung zu haben. Dieses habe ich mit Sand vermischt und auf die freien Flächen vor allem rund um die Eberesche ausgebracht, wobei mir meine Tochter tatkräftig geholfen hat (17.3.). Nachdem es dann am nächsten Tag geregnet hat, ist es seitdem wieder trocken geblieben. "Same procedure as last year?" Wieder fange ich an die Fläche zu bewässern, wenn auch in Maßen und hoffe, dass der Boden feucht genug ist, damit die Samen keimen können. Am Tag nach der Aussaat haben die Gärtner auf der Fläche frische Erde verteilt. Das verbessert hoffentlich die Bodenqualität (bisher: etwas Lehm mit viel Steinen) und deckt das Saatgut hoffentlich nicht zu stark zu. Wie im letzten Jahr: Bangen und Hoffen. Allerdings sollte ich aus der Erfahrung im letzten Jahr optimistisch sein, denn auch wenn es etwas gedauert hat, viele Pflanzen sind gekommen und die Fläche sah im Sommer gut aus. Denn auch den optischen Aspekt darf man nicht vergessen, da er für die Akzeptanz der wilden Fläche wichtig ist. Von den Frühblühern sind übrigens inzwischen noch einige Anemonen im Schatten aufgeblüht (rechts).