Weißflecken-Kugelfisch

Arothron hispidus

Der Weißflecken-Kugelfisch gehört zur Familie der Kugelfische (Tetraorodontidae).

Größe: bis 50 cm

Der Weißflecken-Kugelfisch ist ein Einzelgänger und lebt in einer Tiefe zwischen einem und 50 Metern. Der Antrieb der Kugelfische erfolgt hauptsächlich durch die Brustflossen, wogegen die Rücken- und Schwanzflosse als Steuer dient. In Gefahrsituationen können sich Kugelfische durch das Einströmen von Wasser zu kugelrunder Gestalt aufblasen. Anliegende Stacheln werden dadurch abgespreizt und verwehren einem Jäger das Verschlucken des Kugelfischs. 

Das Foto wurde im November 2011 im Roten Meer (Makadi Bay, Ägypten) aufgenommen.

Gemeiner Regenwurm

Lumbricus terrestris

Der auch Tauwurm genannte Gemeine Regenwurm gehört zur Familie der Eigentlichen Regenwürmer (Lumbricidae).

Der Regenwurm ist ein Zwitter und gräbt bis zu 2 m tiefe Gänge. Er ist ein wichtiger Humusbildner und sorgt für Belüftung, Durchmischung und Düngung des Bodens.

Gemeiner Steinkriecher

Lithobius forficatus

Der Gemeine Steinkriecher oder -läufer gehört zur Familie der Lithobiidae, die zur Ordnung der Steinläufer (Lithobiomorpha) gehört.

Größe: bis 3 cm

Die volle Anzahl von 15 Laufbeinpaaren erreicht der Steinläufer erst nach der fünften Häutung, wobei sich an jedem Rumpfsegment ein Laufbeinpaar befindet. Am ersten Segment sind die Beinpaare in Giftklauen umgewandelt, mit denen die Beute gebissen wird. Die Jagd findet in der Nacht statt. Bevorzugte Beute sind dabei Insekten, Spinnen, Asseln und Regenwürmer. Der Biss der heimischen Steinläufer-Arten ist ungefährlich, kann aber schmerzhaft sein. Die Tiere werden erst im Alter von 3 Jahren geschlechtsreif.


Kellerassel

Porcellio scaber

Die Kellerassel gehört zur Familie Porcellionidae, die zur Ordnung der Asseln (Isopoda) gehört.

Größe: bis 1,6 cm

Diese an Land lebenden Vertreter der Krebse besitzen ebenso wie diese Kiemen, die ständig feucht gehalten werden müssen. Durch Anpassung können sie aber auch längere Trockenzeiten überstehen. Der Sauerstoffbedarf wird aber wohl überwiegend durch Luft- und nicht durch Kiemenatmung gedeckt. Sie kommt in Gärten und Kellern vor allem an dunklen, geschützten Orten wie z.B.  unter Blumentöpfen vor. Die Nahrung besteht aus pflanzlichem Modermaterial. Die Landasseln leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Stoffkreislauf.