Blütenpflanzen und Gräser

Blütenpflanzen gehören der Überabteilung Samenpflanzen (Spermatophyta) an, die auch die Nacktsamer (Gymnospermae) beinhaltet. Diese sind im Gegensatz zu den Bedecktsamern jedoch keine monophyletische (aus einem Vorfahren hervorgehende) Gruppe.

Die Unterabteilung der Blütenpflanzen, auch als Bedecktsamer (Magnoliophytina; früher Angiospermae) bezeichnet, lässt sich in 3 Klassen, 600 Familien und ca. 20.000-30.000 Arten unterteilen.

Gräser lassen sich in Süß- und Sauergräser unterteilen. Sie lassen sich charakterisieren durch unscheinbare Blüten und lange schmale Blätter.

Bäume, Sträucher, Ziergehölze

Bäume sind mehrjährige, holzige Pflanzen, die eine Hauptsprossachse (Stamm) aufweisen, die im Lauf der Jahre an Umfang zunimmt. Bei Sträuchern handelt es sich dagegen um eine Wuchsform von Gehölzen ohne eine dominierende Sprossachse. Bei Bäumen und Sträuchern mischen sich einheimische Arten mit eingeführten Zier- und Zuchtformen.

Moose

Die Moose werden in der Abteilung Bryophyta zusammengefasst. Diese besteht aus den 3 Klassen: Lebermoose, Laubmoose und Hornmoose. Thallöse Moose besitzen im Gegensatz zu foliosen Moosen keine Differenzierung in Stängel und Blätter, sondern bilden lediglich einen Thallus. Moose machen einen charakteristischen Generationswechsel zwischen diploidem und haploidem Zustand durch. Es gibt ca. 26.000 Arten.

Viele Informationen über Moose unter: www.ijon.de/moose/index.html

Farne

Diese Pflanzenabteilung (Filicinophyta) ist entwicklungsgeschichtlich sehr alt. Sie vermehren sich durch Sporen und haben einen anderen Generationswechsel als die Moose. Hier sind die deutlich sichtbaren Formen die diploiden Sporophyten. Es sind mehr als 9.000 Arten bekannt, die ca. 250 Gattungen angehören.

Pilze

Das was der Pilzsucher im Wald und auf Wiesen findet, ist nur der Fruchtkörper der Pilze, also das sporenbildende Organ. Lange konnte man Pilze nicht in eine Systematik einordnen, da sie tierische, wie auch pflanzliche Eigenschaften besitzen. Heute bilden sie ein eigenes Reich (Fungi). Man kennt inzwischen 100.000 Arten, geht aber von deutlich mehr vorhandenen aus.

Flechten

Unter dem Begriff Flechte versteht man eine symbiotische Lebensgemeinschaft zwischen Algen und Pilzen. Sie sind damit keine Pflanzen, auch wenn die Algen den Pflanzen zugehörige Grünalgen sein können. Die Algen ernähren den Pilz, der ihnen den Lebensraum schafft durch ihre photosynthetische Aktivität. Der Name der Flechte leitet sich immer vom beteiligten Pilz ab. Es gibt ca. 20.000 Arten.

Moose und Flechten