29.8.2021:

Was gibt es Neues an der Blumenwiese? Klar ist, die Zeit des spektakulären Blütenreichtums von Margerite oder den verschiedenen Doldenblütlern, die zahlreiche Blütenbesucher anziehen, ist vorbei. Auch die Höhe der Wiese hat wieder abgenommen und so blüht der Gewöhnliche Dost in ca. 20 cm Höhe, wo ihn aber die Bienen und vor allem die Ackerhummeln an trockenen Tagen immer noch zahlreich finden. Einige Weißlinge konnte ich beim Ablegen ihrer Eier beobachten und die Wanzen und Waldschaben sind erwachsen geworden.

Die Büsche neben der Wiese wurden vom Gärtner geschnitten und dieser Aktion fielen doch einige Stellen der Wiese zum Opfer. Andererseits war ein Zugang zu den Büschen sonst kaum möglich. Ich habe versucht, die plattgetretenen Stellen und rapide gestutzten Reststängel wieder optisch etwas in Form zu bringen, aber ich denke das muss mit der Zeit heilen. An der vorderen Kante habe ich einen schmalen Streifen des Bewuchses entfernt, da die Pflanzen immer wieder auf den Gehweg kippen. Das liegt wohl daran, wie der Wind an der Hauswand abgelenkt und dann vom Haus weg Richtung Weg gedrückt wird. Ich überlege noch, ob ich daher im Vordergrund gezielt niedrigere Pflanzen aussähe oder anpflanze. Andererseits sind dort vermutlich inzwischen soviele Samen der wilden Pflanzen im Boden, dass sowieso wieder kommt, was dort bereits wuchs (z.B. Weiße Lichtnelke und Taubenkropf-Leimkraut). Aus der Anpflanzung einige Meter weiter habe ich zumindest einen Ableger des Wolligen Ziest entnommen und eingegraben und hoffe nun darauf, dass im nächsten Jahr die Garten-Wollbiene auch an der Blumenwiese anzutreffen ist (s. Projekt Blumenwiese 21.7.2021).