15 Einfache Tipps für mehr Umweltschutz

Strahlenanemone Anemone blanda

  1. Torffreie Erde verwenden
    • Torf wird in Mooren abgebaut, die wir zum Klimaschutz unbedingt erhalten müssen.
  2. Auf nächtliche Beleuchtung des Gartens verzichten
    • Die Lichtquellen irritieren viele Nachtinsekten und werden zur tödlichen Falle. Beleuchtung am besten nur verwenden, wo und wann sie wirklich benötigt wird.
  3. Keine Pestizide einsetzen
    • Pestizide wie Pflanzenschutzmittel und Biozide gegen z.B. Blattläuse oder Ameisen wirken oft auch gegen nützliche Insekten wie Marienkäfer oder Florfliegen.
  4. Mähroboter verbannen
    • Mähroboter können Tiere wie z.B. Igel verletzen, vor allem wenn nachts gemäht wird. Bei häufiger Mähfrequenz kann keine Pflanze aufblühen.
  5. Seltener Mähen
    • Artenvielfalt durch Faulheit: Der Artenreichtum nimmt in wenig gemähten Wiesen automatisch zu. Viele Arten kommen erst bei längeren Abstände zur Blüte, die Insekten dann Nahrung bietet.
  6. Blühinseln beim Mähen stehen lassen
    • Insekten haben die Chance, sich auf die stehen bleibenden Inseln zu flüchten und von dort aus wieder zu verbreiten.
  7. Hohe Schnitthöhe bei Mähen wählen
    • Die Schnitthöhe sollte mindestens 5 cm betragen. Höheres Gras bietet mehr Platz für Insekten an der Grasnarbe und lässt den gemähten Pflanzen mehr Kraft, um wieder auszutreiben.
  8. Schnittgut erst einen Tag nach Mähen abtragen
    • Insekten haben die Chance in andere Gartenbereiche abzuwandern. Abtragen ist sinnvoll, um eine Überdüngung zu vermeiden und Licht an nachwachsende Pflanzen zu lassen.
  9. Vielfältige Lebensräume schaffen
    •  So unterschiedlich wie die Insekten sind ihre Ansprüche an Lebensräume. Für jede biologische Nische gibt es spezialisierte Insekten. Gerne angenommene Lebensräume sind Wiesen, Totholz und Reisigstapel, sandige oder lehmige Böden, Steinmauern oder Teiche.
  10. Vorsicht bei Neophyten
    • Pflanzen aus anderen Regionen der Erde können für die heimische Tier- und Pflanzenwelt zum Problem werden. Manche verdrängen heimische Arten und bedecken ganze Landstriche.
  11. Vielfältige, heimische Pflanzen anbieten
    • Unsere Insekten sind auf heimische Pflanzen spezialisiert, manche sogar auf bestimmt Arten. Eine bunte Mischung bietet vielen Insektenarten eine Nahrungsquelle oder Nistgelegenheit an.
  12. Überlegt bewässern
    • Es muss nicht jeden Tag gegossen werden, aber ein Mindestmaß an Bewässerung, um das Überleben zu sichern ist v.a. für alte Bäume und Sträucher sinnvoll. Artenreiche Wiesen brauchen weniger Wasser als Rasenflächen.
  13. Hohle Stängel von Pflanzen wie Karden oder Distel im Winter stehen lassen
    • In den trockenen Stängeln überwintern zahlreiche Insektenarten. Wenn sie im Frühjahr herausgekommen sind, können die Stängel entfernt werden.
  14. Nahrungsmittel aus dem Garten verarbeiten und verwenden
    • Regionaler als aus dem Garten oder vom Balkon können z.B. Tomaten nicht sein. Dies verringert Transportwege und kann Kindern zeigen, wie das Essen wächst.
  15. Gelbe Wertstoffsäcke erst am Morgen der Abholung rausstellen
    • Unser Müll enthält z.B. für Igel interessante Nahrungsquellen, die sie nachts durch Aufreißen der Säcke erschließen. Oft werden die Igel dann im Müllsack sitzend mit abgeholt und landen im Müllauto. 

 

Und das Wichtigste: Einfach anfangen und machen!