Kiebitz (Vanellus vanellus)

Kiebitz, Vanellus vanellus

Der Kiebitz gehört zur Familie der Regenpfeifer (Charadriidae). Diese Familie gehört zur Ordnung der Regenpfeiferartigen (Charadriiformes).

Größe: bis ca. 30 cm

Die Bestände der Kiebitze haben in den letzten Jahren in Deutschland stark abgenommen. Zum Brüten benötigt er niedrig bewachsene, feuchte Wiesen, die in der intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft heute kaum noch zur Verfügung stehen. Dort werden die Nester auf dem Boden angelegt, in die in der Regel vier Eier gelegt werden. Auch der Rückgang der Insekten schwächt die Kiebitzpopulationen, da sie auf ausreichend Insekten als Nahrung für sich und die Jungvögel angewiesen sind. 

Aufgrund seiner Lebensraumvorlieben ist der unverwechselbare, schwarz-weiße Vogel mit den rotbraunen Beinen vor allem noch in der norddeutschen Tiefebene und im Alpenvorland zu finden. Zudem sieht man ihn an geeigneten Feuchtwiesenhabitaten wie dem Bingenheimer Ried in der Wetterau (Hessen). Im Winter ziehen vor allem die nördlichen Populationen in den Süden. 

Der Kiebitz war bereits zweimal "Vogel des Jahres": 1996 und 2024. 

Das Bild wurde am Bingenheimer Ried aufgenommen (25.4.2026).